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Yoga

Yoga & Mindfulness Coach

Sharing is Caring – mein Weg zum Yoga und Mindfulness Coach

„Zieh dein rechtes Knie nach vorne zwischen die Hände und leg es ab für die Taube.“ - ich liege da, spüre die Spannung in meiner Hüfte und sofort schießen mir die Tränen in die Augen. Was ich fühle, ist kein physischer Schmerz, sondern emotionaler. In fast jeder Yogastunde muss ich weinen, spätestens bei Übungen, die die Hüfte öffnen. Mehr als einmal habe ich mir die Frage gestellt, warum ich denn Yoga mache, wenn ich jedes Mal diejenige bin, die ab der Hälfte der Klasse weint.

Auch wenn es schwierig war und Überwindung kostete, hatte ich schon damals so ein Bauchgefühl, dass Yoga und Achtsamkeit wichtige Wegbegleiter für mich sind, wenn ich den Weg zurück zu mir finden möchte und meine emotionalen und seelischen Verletzungen heilen möchte.

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Alles, was ich in den vergangenen Jahren gelernt und ausprobiert habe, habe ich für mich getan, weil es mir geholfen hat. Angefangen bei mir selbst und bei meiner Meditationspraxis, über die Yogastunden, die ich besuche und unterrichte bis hin zu meinem Team, das ich bis vor kurzem führen durfte, merke ich, das Mindfulness diese Effekte nicht nur für mich, sondern für auch für andere Menschen hat (was die Studien auch zeigen). Deshalb ist es mein Herzensprojekt, all das, was ich für mich gelernt habe zu teilen und weiterzugeben als Yogalehrerin und als Mindfulness Coach.

Fast fünf Jahre ist mein erstes Teacher Training jetzt her und vor ein paar Wochen habe ich meine dritte umfangreichere Yogaausbildung abgeschlossen. In Therapie bin ich nun seit knapp vier Jahren nicht mehr und meine Ängste melden sich zwar ab und zu noch zu Wort, womit ich mittlerweile aber selbst ganz gut umgehen kann. Für mich das Wichtigste - Ich habe meine Lebensfreude wieder gefunden und darüber hinaus gelernt mehr im Moment zu leben und alles aufzusaugen, was das Leben an Abenteuern und Magie für mich bereithält.

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Mindfulness

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Coaching

Zu Beginn meiner Yoga- und Achtsamkeitsreise war ich nicht annähernd die Person, die ich heute bin. Anfang 20 war ich eher schüchtern und orientierte mich oft an anderen. Nach einem für mich sehr traumatischen Erlebnis, hatte ich keinerlei Selbstvertrauen und eigentlich auch den Großteil meiner Lebensfreude verloren.

Für mich stellte sich die Frage, ob ich so überhaupt weiterleben will. Je länger ich mich damals mit dieser Frage beschäftigte, desto klarer wurde für mich, dass ich einem einzelnen Erlebnis nicht so viel Macht über mich geben würde. Ich entschied mich also bewusst dafür, mich meinen Ängsten zu stellen und an mir zu arbeiten.

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Etwa ein Jahr ging das so - Arbeit, Studium, Therapie und Yoga, Yoga, noch mehr Yoga. Ich wurde selbstbewusster, lernte mit meinen Ängsten umzugehen und kam langsam wieder im Leben an. Dann beendete ich mein Studium und meldete mich zu meinem ersten (natürlich nicht letzten ;)) Yoga Teacher Training an.

Für mich war es damals ein großer Schritt zum ersten Mal wieder alleine zu reisen für 2 Wochen Yoga Training in Berlin. Gleichzeitig kannte ich bereits einige der anderen Teilnehmerinnen, wodurch das Training nicht mehr ganz so fremd und neu für mich war. Als ich mich zu diesem Yoga Teacher Training anmeldete, war meine Intention, mehr für mich zu lernen und mich für zwei Wochen intensiv mit Yoga zu befassen. Dass ich nur wenige Wochen nach diesem Training schon selbst unterrichten würde, war für mich kaum vorstellbar.

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Bis zu diesem Punkt war Yoga für mich mehr etwas, das mir passiert ist. In den Stunden, die ich besuchte, war ich quasi Mitfahrerin und ließ mich von A nach B bringen. Das änderte sich mit dem Training nun drastisch. In den zwei Wochen wurde ich aus meiner bequemen Mitfahrgelegenheit rausgeschmissen und in mein eigenes Fahrzeug gesetzt. Ich hatte jede Menge neues Yoga- und Meditationswissen im Gepäck und war bereit selbst das Steuer zu übernehmen. Ich begann nahezu täglich Yoga zu machen und zu meditieren. An manchen Tagen sah das lehrbuchmäßig aus, an anderen eher wie ein Kind, das auf dem Boden hin und her rollt und an manchen Tagen lag ich einfach wieder auf meiner Matte und weinte.

All das war wichtig und hat mich Stück für Stück dazu gebracht mich wieder besser zu fühlen in meinem eigenen Körper. Durch Armbalancen und andere schwierige Haltungen habe ich gelernt, dass ich meinem Körper vertrauen darf, dass er mich hält und trägt in jeder Situation. Nicht nur mein Körper wurde beweglicher und stärker, auch mental und emotional wurde ich stärker und vor allem komfortabler im Umgang mit meinen Emotionen. Ich lernte, dass es in Ordnung ist, unangenehme Gefühle zu haben, Wut, Angst und Traurigkeit zu fühlen und dass der einzige Weg raus meistens mitten durch führt.

Den Pfad zwischen Gefühle ignorieren und von Gefühlen überwältigt sein ist manchmal ganz schön schmal, aber es gelang mir mit der Zeit immer mehr, auf meine Intuition zu hören, wann der richtige Zeitpunkt ist, und was ich gerade brauche.

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YOGA& MINDFULNESS

MIT LINDA CELINE ROSALY
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